Dresden – unser Trip mit Kids!

Und dann war es schon wieder so weit: ein Jahr älter und ich wollte endlich, endlich mal nach Dresden.

Also suchten  wir nach einer Unterkunft und düsten am 10. Februar 2017 einfach mit dem Auto los (von Berlin aus ist das ja nicht weit). Einen echten  Plan hatten wir nicht, aber zwei Reiseführer in der Tasche.

Um es vorweg zu nehmen: Der Trip war ein absolutes Highlight und unsere  Unterkunft absolut großartig. Wir hatten ein Zimmer einem ganz besonderen Gebäude gebucht, genannt „Das lebendige Haus„. Dabei handelt es sich um ein wirklich außergewöhnliches Wohn- und Geschäftshaus in der Dresdner Innenstadt. Dort zu wohnen war ein Erlebnis: nettes Personal, ein tolles Appartement und frühstücken mit dem Blick auf den Zwinger.

Daslebendige Haus3 Daslebendige Haus5 Daslebendige Haus2 Daslebendige Haus4

Wobei: Das Frühstück war etwas spartanisch – es gab ein  Croissant  mit einem Heißgetränk. Das wurde uns aber bereits im Vorfeld gesagt, wir wussten also worauf wir uns einließen. Am ersten Morgen waren wir deshalb erst in einem Café gegenüber, an dessen Tür wir abends gesehen hatten dass es dort auch Frühstück geben sollte. Ein Tipp: Geht dort nicht hin. Das Frühstück beinhaltet dort quasi fast das Gleiche. Gut, es gibt etwas mehr Auswahl, dafür aber auch eine extrem langsame Bedienung und das Frühstücken macht dort wirklich keinen Spaß.

Für 18,00 Euro kann man wohl auch im Hotel Kempinski nebenan frühstücken. Das wollten wir sparen, deshalb waren wir dort nicht. Aber das lohnt sich bestimmt :).

Am ersten Tag ging es morgens natürlich als allererstes zur Frauenkirche – unbedingt einen Besuch wert und sehr beeindruckend! Vor der Kirche stehen zur  Zeit drei aufgestellte Busse.

Busse2  Frauenkirche  Busse  Pianist

Ein tolles Bild: Frauenkirche und die drei Busse davor.  Die Busse hat dort ein Künstler als Mahnmal aufgestellt – in Aleppo ist ein Bild entstanden, auf dem genauso drei Busse aufgestellt sind, dort allerdings als Straßensperren. Das Bild ging um die Welt und die Busse wurden auch in Dresden aufgestellt.

Zusätzlich hatten wir das Glück, dass ein Pianist mit seinem Flügel vor Ort war und auch noch schöne Musik spielte. Das ergab alles zusammen eine wunderbare Atmosphäre.

Nach der Frauenkirche ging es zum Schloss. Das ist wirklich extrem beeindruckend! Es ist sehr groß und birgt die verschiedensten Ausstellungen, die auch für Kinder interessant sind. Vor allem gibt es Audio-Guides auch mit Kinderführungen (die haben wir Großen auch genommen ;)), die den Kids einen tollen Eindruck über die Ausstellung vermitteln. Ein tolles Konzept.

Schloss3 Schloss2 Schloss

Essen waren wir abends in der L’Osteria, einem großartigen Italiener den wir schon aus Berlin kennen und der auch hier gewohnte Qualität anbietet: extrem leckere und riiiiesige Pizzen (wir hatten für uns vier nur zwei bestellt – was locker ausreichte) und eine wirklich nette Bedienung. Der Besuch dort lohnt sich auf jeden Fall.

Wir haben uns viel treiben lassen und waren natürlich auch im Zwinger – das ist extrem beeindruckend, vor allem wenn man sich vorher im Schloss bereits das grüne Gewölbe mit den der Veranstaltung von Festivitäten diente. Da fühlt man sich als Berliner mit Schloss Charlottenburg und Schloss Sanssouci schon fast provinziell.

Zwinger

Abends haben wir uns auf den Weg gemacht und sind mit der Straßenbahn zu der Ausstellung Magic City – Die Kunst der Straße gefahren – einer wunderbaren Ausstellung über Streetart mit Konzert und Bierchen in Liegestühlen zum Abschluss. Ein beeindruckender Ausstellungsbesuch, der sich wirklich gelohnt hat.

MagicCity4 MagicCity2 MagicCity MagicCity3

Das Hygienemuseum haben wir leider nicht mehr geschafft, aber es wurde uns sehr ans Herz gelohnt – das lohnt  sich wohl auch sehr mit Kindern.

Kurzum: Dresden ist eine wirklich tolle Stadt und ein Besuch lohnt sich. Mit einem unglaublichen Aufwand sind die ganzen wunderschönen Gebäude in der Innenstadt wieder aufgebaut worden – und das mit Erfolg: wo man hinguckt, findet man etwas zum Staunen.

Wir kommen bestimmt wieder!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.