Timmendorfer Strand – toller Strand, grandioses Appartement und die weltbeste Strandkorbvermieterin!

Von unserem wunderbaren Campingabenteuer am Schweriner See sind wir weiter zum Timmendorfer Strand gefahren.

IMG_20160829_095114Wir schlauen Füchse hatten nämlich schon im Voraus geplant, nach unseren Nächten auf Isomatten im Zelt ein grandioses Appartement mit viel Luxus und Meerblick zu buchen. Und das war eine richtig gute Idee.

Nach einigen Tagen im Ferienpark Seehof war es ein großartiges Gefühl, in das romantische Appartement im Shabby Shic in die alte Bädervilla Villa Hansa einzuziehen. Wir haben unglaublich viel erlebt und eine tolle Zeit verbracht. Hier zusammengefasst die Highlights unseres Trips:

Ausflug nach Lübeck

Weil das Wetter zu Beginn nicht ganz so gut war, machten wir am zweiten Tag einen Ausflug in die Hansestadt Lübeck, die ca. eine halbe Stunde Autofahrt von Niendorf am Timmendorfer Strand entfernt liegt. Hier unser kleiner Rundgang, der einen guten ersten Eindruck über die Stadt gibt:

Der erste Weg führte uns natürlich durch das berühmte Holstentor, das Wahrzeichen von Lübeck. Hier gibt es auch ein Museum, das wir allerdings nicht besucht haben. Von hier aus lohnt es sich, die Straße rechts zu den Salzspeichern zu überqueren und dann über die Holstenbrücke zu laufen und dabei einen lohnenswerten Blick auf die Trave zu werfen.   HansestadtIMG_20160822_121205

Wechselt man nun die Straßenseite und geht die „Große Petersgrube“ lang, kommt man direkt zur St. Petrikirche.

Diese beeindruckende Kirche ist mittlerweile eine Kultur- und Universitätskirche mit vielen Veranstaltungen und vor allem einem Aussichtsturm auf den man mit einem Fahrstuhl fahren kann. In 50 Metern Höhe hat man einen super Ausblick über die Altstadt mit St. Marien, dem Rathaus und den anderen Backstein- kirchen, das Holstentor, die Ausflugsboote auf der Trave, die Häusergiebel in der Großen Petersgrube. Rings herum das neue, das moderne Lübeck. Die Kinder fanden das auch ganz schick.

Wir haben dann um die Kirche bis zur Schmiedstraße die Kirche umrundet und sind zum Markplatz geschlendert wo wir uns ein bisschen die Zeit vertrieben und dann das Geschäft für Niederegger Marzipan entdeckt haben und dort natürlich nicht einfach vorbeigehen konnten. Lecker, lecker, aber extrem voll. Kann man besuchen, muss man aber nicht. Lübecker Marzipan bekommt man eh an jeder Ecke und kann dementsprechend auch gut woanders entsprechende Mitbringsel erstehen.

Durch einen Durchgang kommt man zur Marienkirche und von dort aus kommt man direkt zum berühmten Buddenbrookhaus, dem absoluten Highlight für mich. Ich mochte Thomas Mann nicht wirklich und stand dem ganzen etwas skeptisch gegenüber. Aber nach einem kurzen Besuch des Museumsshops stellte ich fest, dass es hier eine ganz besondere Dauerausstellung gibt, >>Die Buddenbrooks<< – ein Jahrhundertroman. Diese Ausstellung kann man auch gut mit Kindern besuchen und sie hat mich dazu gebracht, den Roman noch mal neu zu entdecken und mit neuen Augen zu lesen. Ich bin begeistert. Und die Kids haben direkt auch etwas gelernt.

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Danach haben wir uns zum Auto zurücktreiben lassen und ich weiß auch den genauen Weg gar nicht mehr. Im Gedächtnis geblieben ist mir vom Rückweg aber noch die Entdeckung des Theater Figuren Museums mit dem Figurentheater direkt nebenan, in dem auch Aufführungen stattfinden.

Strand vor der Tür

Das tolle an der Villa Hansa ist, dass das Appartement direkt an der Promenade liegt und man in wenigen Schritten am Strand ist. Direkt am ersten Tag hatten wir einen Strandkorb gemietet. Gott sei Dank, denn bereits am nächsten Tag waren alle Strandkörbe belegt. Und wir hatten außerdem das Glück, an die weltbeste Strandkorbvermieterin zu geraten. Immer gut gelaunt, mit Buddelzeug und Strandtennisschlägern zum Ausleihen, Kaffee für einen Euro im Angebot, Decken, Zeitschriften, hübscher Deko und einer wunderbaren Schleswig-Holsteinerischen Art. Ganz, ganz großartig!

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Eigentlich reicht es ja, den ganzen Tag einfach nur am Strand zu verbringen. Ich wollte aber gerne das Standup-Paddeling mal ausprobieren. Ein Heidenspaß für die Kids. Ich fand es auch gut, mit Wellen macht es aber dann doch noch etwas mehr Spaß. Um den Tag für die Kinder perfekt zu machen, mieteten wir direkt danach ein Tretboot mit Rutsche. Die Kids waren im Glück :).

Besuch der berühmten Viermastbark in Travemünde

Fährt man nach Travemünde,  lohnt sich natürlich ein Besuch der Passat, einem der schönsten Segelschiffe des Landes.

Das Spannende: Hat man endlich einen Parkplatz gefunden (etwas weiter weg parken lohnt sich übrigens, denn direkt am Fährplatz kostet das Parken extrem viel), muss man die Fähre besteigen, um zur Passat zu gelangen. Das fanden die Kinder natürlich äußerst interessant. Die Viermastbark ist wirklich riesig und es macht großen Spaß sich anzugucken wie das Leben an Bord so gewesen ist und zu erleben wie es sich anfühlt, im Rumpf einen solch großen Schiffes zu sein. Die Große fand den Besuch zwar unnötig, der Kleine war aber hin und weg. Und dank eines wirklich tollen Ansprechpartners des Museumschiffes vor Ort war der Besuch auch ziemlich unterhaltsam und lehrreich.

Fazit

Keine Frage, wir kommen wieder. Unser Plan für das nächste Mal: Aufbrechen in Richtung Fehmahrn, wieder einen Camping-Stop einlegen und dann mit der Fähre rüber nach Dänemark. Klingt gut, der Plan. Vielleicht zieht es uns aber auch wieder in der Süden – wer weiß? Die Schleswig-Holsteinische Ostsee lohnt sich aber in jedem Fall!

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